Psychotherapie

Psychotherapie

Psychotherapie ist eine Behandlungsmethode, die dazu dient, psychische Leiden, Einschränkungen oder Symptome zu lindern und findet im Rahmen einer vertrauensvollen Beziehung zu einem Psychotherapeuten statt.

Erstgespräch

Das Erstgespräch oder manchmal mehrere Erstgespräche dienen dazu, einen Gesamteindruck der Situation des Klienten zu vermitteln und einen Therapieplan zu erarbeiten. Der Plan hängt von äußerlichen Faktoren ab, wie z.B. von zeitlichen und sozialen Bedingungen sowie von den internen Bedingungen, wie den Symptomen, der Motivation des Klienten und den persönlichen Möglichkeiten.

Psychoanalytisch-orientierte-Psychotherapie

Eine vom Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) anerkannte Psychotherapiemethode, die ein bis zwei mal pro Woche (a 50 Minuten) im Sitzen stattfindet. Psychoanalytisch-orientierte-Psychotherapie, ist ein von der Psychoanalyse abgeleitetes Psychotherapieverfahren. Innere Konflikte, die sich in Formen von körperlichen und seelischen Leiden aufmerksam machen können, sind unserem Bewusstsein nur zum Teil direkt zugänglich. In dieser Therapieform geht es um das Erkennen und Verarbeiten unbewusster Konflikte.

Was beinhaltet die Therapie?

Der Klient versucht, durch freies Assoziieren, alles zu sagen was ihm spontan in den Sinn kommt, so frei und offen wie möglich, während der Therapeut aufmerksam zuhört. Dies können Assoziationen, Erinnerungen, Phantasien, Bilder, Träume, Gefühle oder Körperempfindungen sein. Dadurch können unbewusste Prozesse im Denken und Fühlen bewusst werden. Ziel der Behandlung ist es, neue Erfahrungen machen zu können, die zu anhaltenden Veränderungen im Denken und Handeln führen und zu einer Persönlichkeitsentfaltung beitragen. Gemeinsam wird versucht das Innenleben des Klienten zu verstehen.

Was versteht man unter „in Ausbildung unter Supervision“?

Unter dem Begriff „in Ausbildung unter Supervision„, versteht man die letzte Phase der langjährigen Ausbildung zur Psychotherapeutin. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sind PsychotherapeutInnen in Ausbilung unter Supervision zur eigenständigen und versorgungswirksamen Behandlung von KlientInnen berechtigt.

Welche Vorteile haben Sie als KlientIn?

Niedrige Kosten und hohe Qualitätssicherung: Ich biete die Einheiten zu kostengünstigeren Tarifen an, da ein Kostenzuschuss durch die Krankenkasse nicht übernommen werden kann. Es werden daher auch keine Personaldaten von Ihnen an die Krankenkasse weitergegeben. Durch die Supervisionsarbeit wird doppelt auf ihre speziellen Bedürfnisse geachtet. Einerseits durch Ihre(n) TherapeutIn, andererseits durch die Reflexionsarbeit mit der eingetragenenen Psychotherapeutin oder dem eingentragenen Psychotherapeuten. Werden Themen von Ihnen in einer Supervisionseinheit besprochen, erfolgt dies selbstverständlich in anonymisierter Form, PsychotherapeutInnen unterliegen der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

Wozu berechtigt der Begriff „in Ausbildung unter Supervision“?

Einerseits berechtigt dieser Status zu unmittelbaren und eigenverantwortlichen therapeutischen Arbeiten mit KlientInnen, andererseits verpflichtet er zur Supervision bei erfahrenen KollegInnen, welche seit mindestens fünf Jahren in die PsychotherapeutInnen-Liste des Gesundheitsministeriums eingetragen sein müssen. Supervisionsstunden sind auch nach Abschluss der Ausbildung ein zentraler Bestandteil des psychotherapeutischen Berufslebens.

Aus diesem Grund ist die Supervision ein nicht wegzudenkender Aspekt der therepeutischen Laufbahn und als zusätzliche Reflexionshilfe über die eigenen Erfahrungen als Therapeutin anzusehen.

Schweigepflicht

Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitsplficht (§15 Psychotherapeigesetz). Alle anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse, in meiner Ausübung meines Berufes, werden absolut vertraulich behandelt.

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