„Deine Suppe ess ich nicht“ – Ein psychoanalytischer Blick auf frühe Autonomie, Trotz und das Ringen um ein eigenes Selbst
Literatur:Nonn, M. (2022). Deine Suppe ess ich nicht. Trotz, Wut und Autonomie in der frühen Kindheit. München: Kösel. Wenige Sätze im Alltag von Eltern und...
Smartphones, Standortteilen und die Psychoanalyse der digitalen Abhängigkeit – Zwischen Autonomie, Kontrolle und dem Wunsch, „jemandem zu gehören“
Smartphones sind längst nicht mehr nur Kommunikationsgeräte. Sie fungieren als Übergangsobjekte, als Speicher unserer sozialen Welt, als permanente Verbindung zu Anderen. Mit Funktionen wie Standort...
Polyamorie und Attachment Theory – Bindung, Begehren und die Kunst des Mehrfach-Haltens
Polyamorie – die Praxis, mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig, transparent und einvernehmlich zu führen – stellt klassische Bindungsvorstellungen infrage. Die westliche Paarbeziehung ist historisch von Exklusivität geprägt;...
📱 Zwischen Nähe und Leere: Eine psychoanalytische Perspektive auf Handysucht und Computerspielsucht
In der digitalen Welt sind Smartphone und Computer längst zu unseren ständigen Begleitern geworden. Sie informieren, verbinden, unterhalten – und sie füllen Leerstellen. Doch manchmal...
Trägheit – Die Flucht vor innerer Arbeit
Trägheit, auch Acedia genannt, wird oft als Faulheit missverstanden. Psychoanalytisch betrachtet geht es dabei jedoch weniger um fehlende Motivation als um einen Schutzmechanismus des Geistes....
Zorn – Die Kraft der unterdrückten Aggression
Zorn oder unkontrollierte Wut wird oft moralisch bewertet: „Man sollte nicht wütend sein.“ Psychoanalytisch betrachtet ist Zorn jedoch eine natürliche und wichtige menschliche Energie, die...
Völlerei – Das Streben nach Fülle und Befriedigung
Völlerei wird meist auf übermäßiges Essen oder Trinken reduziert. Psychoanalytisch betrachtet geht es bei Völlerei jedoch nicht nur um Nahrung – sie symbolisiert das Streben...
Wollust – Das Streben nach Nähe und Genuss
Wollust wird in der Alltagssprache meist auf sexuelles Verlangen reduziert. Doch psychoanalytisch betrachtet ist Wollust weit mehr: Sie ist Ausdruck der Lebensenergie, die nach Freude,...
Habgier – Das unstillbare Verlangen
Habgier wird in der Alltagssprache oft auf materiellen Besitz reduziert: Geld, Macht, Luxus. Doch psychoanalytisch betrachtet geht es bei Habgier um weit mehr – um...
Stolz – Die fragile Rüstung des Selbst
Stolz gilt in unserer Gesellschaft oft als positive Eigenschaft: Selbstbewusstsein, Erfolg, Eigenständigkeit – all das wird mit Stolz assoziiert. Doch was passiert, wenn Stolz übermäßig...